Wunderbares Wasser
„Hallo“, begrüßt Wia den Besucher, „willkommen ...
Wia, eine junge Frau, schwanger, in freudiger Erwartung des Kommenden, sensibel. Ihrem Tagebuch vertraut sie ihre Gedanken an – Gedanken, die mit dem werdenden Leben in ihrem Bauch mitwachsen. In welche Welt wird mein Kind geboren? Welche Umwelt hinterlassen wir der nächsten Generation? Ihre Gedanken fließen, wie das Wasser eines Flusses ... und bleiben immer wieder an diesem Thema hängen. Das Ungeborene lebt neun Monate im Wasser, ohne Wasser kein Leben, unsere Verantwortung für sauberes Wasser ...
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Max Planck – Revolutionär wider Willen
Er spielte Klavier, Orgel und Cello, sang in mehreren Chören und musizierte mit Albert Einstein – es ist nicht etwa die Rede von einem berühmten Komponisten, sondern von dem Physiker Max Planck.
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Künstliche Sinnesorgane
High tech-Einsatz im Körper
Hören mit einem feinen Elektrodenschlauch oder sehen mit einem Siliziumchip: In der Medizin werden enorme Anstrengungen unternommen, damit Gehörlose und Blinde die Welt mit künstlichen Sinnen erfahren können. Manche Implantate sind seit Jahrzehnten im Einsatz, andere befinden sich schon lange in der Entwicklungsphase, aber ihr Durchbruch blieb bisher aus.
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Mathe mangelhaft
Im Jahr der Mathematik wird über die Faszination dieser Wissenschaft viel geredet und geschrieben – zu Recht, möchte man sie doch aus der In-Mathe-war-ich-immer-schlecht-Ecke rausholen.
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Stoffe der Zukunft
Wann genau im Laufe der Evolution das erste Mal ein Lebewesen ein Werkzeug hergestellt hat, weiß niemand. Für den Menschen kann man den Zeitpunkt allerdings recht gut bestimmen: Vor fast 2,6 Millionen Jahren, so belegen Funde von Paläoanthropologen in Ostafrika, erleichterten sich erstmals Hominiden ihren Alltag durch die Anfertigung von Werkzeugen. Sie waren aus Stein, was auch lange Zeit so blieb: Die Steinzeit war der bisher längste Zeitabschnitt in der Menschheitsgeschichte. Dass man eine ganze Epoche nach dem Material benennt, aus dem die Werkzeuge hergestellt sind, verwundert nicht: Die Verwendung neuer Materialien stellte immer einen bedeutenden Entwicklungsschritt dar. Wer als Erster in der Lage war, einen neuen Werkstoff zu gewinnen und zu verarbeiten, verschaffte sich einen enormen Vorteil im Überlebenskampf – und wurde als Tauschpartner neuer Waren interessant.
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... ohne Mathematik ist alles nichts
Die Fakten sind inzwischen hinlänglich bekannt: Landauf, landab wird über Fachkräftemangel geklagt, 25.000 offene Stellen gibt es für Ingenieure. Umgekehrt bedeutet das: Wer sich entschließt, eine Ingenieurwissenschaft zu studieren, muss kaum fürchten, nach der Ausbildung keine interessante Stelle zu finden. Zumal der Ingenieurberuf heutzutage ein sehr vielfältiger ist. Ingenieure sind in fast allen Bereichen der Wirtschaft tätig, entwickeln innovative Produkte, planen neue Methoden und Verfahren, stellen sich den großen Umweltproblemen unserer Zeit.
Eine der Schlüsselrollen in allen technischen, naturwissenschaftlichen und auch wirtschaftswissenschaftlichen Studien spielt die Mathematik – ein Umstand, über den sich „viele Abiturienten gar nicht bewusst sind“, so etwa Prof. Timo Weidl, der an der Universität Stuttgart Analysis und Mathematische Physik lehrt. Der frühere BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel drückte es in einem Interview einmal so aus: „Mathematik ist nicht alles, aber ohne Mathematik ist alles nichts.“ Keine Ampelschaltung, kein Navigationssystem, kein Computertomograph ohne Mathematik. Immer wieder wird jedoch beklagt, dass die Schule die Bedeutung der Mathematik nur unzureichend vermittelt. Ein Umstand, der durch den Ingenieurmangel eine besondere Brisanz erhält: „Die Mathematikkenntnisse der Ingenieure sind mitentscheidend für die Zukunft des Standorts Deutschland“, sagt der Rektor der Stuttgarter Uni, Wolfram Ressel.
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Mathegenie durch Tapetenwechsel
Sofja Kowalewskaja ist elf Jahre alt, als ihre Eltern beim Umzug feststellen, dass die Tapete für ihr Kinderzimmer nicht ausreicht. Sie beschließen, die Wände mit Papier zu bekleben, genauer gesagt, mit dem alten Skript ihres Vaters aus einer Vorlesung über die Differential- und Integralrechnung. Der Tapetenwechsel hat ungeahnte Folgen ...
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Glück gehabt!
Unser Leben ist durchzogen von Zufällen. Mal mehr oder weniger wahrscheinlich. Doch der Umgang mit Wahrscheinlichkeiten bereitet immer wieder Schwierigkeiten.
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Ferne Galaxien, winzige Röhrchen
Das Universum ist unvorstellbar groß, die Elementarteilchen hingegen äußerst winzig, und nano ist „in“: eine Reise durch die Dimensionen.
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Der Cholera sei Dank
Wie Bernhard Nocht es schaffte, die Tropenforschung in Deutschland zu etablieren und warum die Cholera sein Sprungbrett zum Erfolg war
Hamburg, 14. August 1892: Ein Kanalarbeiter wird mit Magen-Darm-Beschwerden ins Krankenhaus eingeliefert und stirbt. Diagnose: Cholera, eine durch Bakterien hervorgerufene Infektion, die den Dünndarm befällt und den Körper austrocknet. Am 22. August verzeichnet Hamburg bereits 445 Tote, neun Wochen später sind es 8.605 Menschenleben, die die Seuche fordert. Die Ärzte sind ratlos. Robert Koch, Direktor des Hygienischen Instituts in Berlin, kennt nur noch einen Ausweg: Er schickt seinen Musterschüler Bernhard Nocht in die Hansestadt, um die Epidemie zu stoppen...
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(UN)PLUGGED
Und andere Wege aus der Energiekrise
Ach, gäbe es doch eine Maschine, die immer von selbst liefe, die niemals zum Stillstand käme und immerzu Energie liefern würde, unerschöpflich bis in alle Ewigkeit – die Menschheit hätte ein gewaltiges Problem weniger.
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Forschungsgebiet Tiefsee
Tummelplatz vielfältiger Organismen – und Forscher
Riesige Gashydratvorkommen rufen Klimaforscher auf den Plan, Mediziner hoffen auf neue pharmazeutisch wirksame Substanzen und Biologen vermuten, hier dem Ursprung des Lebens – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Grund gehen zu können.
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Das soziale Netz
Die Nutzer erobern das Internet: Web 2.0
Die 90er-Jahre gehen unter anderem als das Jahrzehnt in die Geschichte ein, in dem alles möglich schien im boomenden Internet: das World Wide Web als gigantische Gelddruckmaschine.
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Verliebt!
Ein Blick durch die „wissenschaftliche“ Brille
Schmetterlinge im Bauch, schwitzige Hände, Nervosität. Und keine Chance an etwas anderes zu denken als an die oder den Auserwählten.
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Die Entstehung des Internets und seine Pioniere
World Wide Web, E-Mails, HTML … diese Begriffe rund ums Internet sind nicht mehr aus unserem alltäglichen Leben wegzudenken. Heute können sogar auch Fernsehen und Telefonate über das weltweite Netz empfangen werden. Aber wie ist es entstanden?
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Der Blick in den Körper
Wo tut es denn weh? Allein mit der Antwort auf diese Frage lässt sich keine medizinische Diagnose stellen.
Deshalb haben Wissenschaftler raffinierte Verfahren entwickelt, die immer genauere Bilder unseres Organismus liefern. Mit den neusten Techniken kann man dem Menschen sogar beim Denken zusehen.
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Neue Materialien braucht die Medizin
Venen aus Teflon, Hüftgelenke aus Titan,
Herzklappen aus Carbon – längst ist die moderne „Ersatzteil“-Medizin ohne die ständige Weiterentwicklung immer besserer und leistungsfähigerer Werkstoffe nicht mehr denkbar. In zahlreichen Labors auf der ganzen Welt wird unablässig an neuen Biomaterialien getüftelt, die noch effektiver und noch besser verträglich sind als ihre Vorgänger.
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Leben in der „Hühner-WG“
Legehennenhaltung auf wissenschaftlicher Grundlage
Eierlegen für die Wissenschaft? Auf dem Lehr- und Forschungsgut Ruthe der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover passiert genau das – und noch vieles mehr.
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Die Zwerge kommen!
Wo steht die Nanotechnologie?
Ihre Saiten sind nur zehn tausendstel Millimeter lang, und sie klingt 17 Oktaven zu hoch. Die kleinste Gitarre der Welt ist nicht leicht zu spielen. (Fast) Echt nano eben. Doch „nano“ ist auf dem Sprung, unseren Alltag zu erobern. Und das in nahezu allen Bereichen.
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Am Anfang steht das Mälzen
Wie Bier gebraut wird
Es begann zwischen Euphrat und Tigris: Im sechsten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung lebten dort die Sumerer, die einen Vorläufer unserer heutigen Biere gebraut haben sollen.
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Hightech auf dem grünen Rasen
Der Schiedsrichter hat immer Recht. Ein unumstößliches und für viele Fans ernüchterndes Gesetz des Fußballs. Können Chips und moderne Technik für mehr Gerechtigkeit sorgen?
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Projekt Fußballanalyse: Das gläserne Spiel
Halbzeit im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft. Deutschland liegt gegen Brasilien 0:1 zurück. In der Kabine zeigt Teamchef Jürgen Klinsmann den Spielern am Computer ihre Fehler auf – und stellt anhand der Daten die Mannschaft um. Deutschland gewinnt 2:1, ist Fußball-Weltmeister.
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Manager auf dem Bauernhof
Der Landwirt von heute - ein Unternehmer auf dem Land
Ständig klingelt das Handy. Selbst beim Pflügen ist es in der Traktorkabine dabei. Henning Brinkhoff nimmt das Gespräch über die Freisprecheinrichtung an. Es gibt viel zu organisieren. Denn als Landwirt bewirtschaftet er nicht nur 200 Hektar Ackerland, sondern betreibt mit drei Berufskollegen aus der Nachbarschaft noch eine Maschinengemeinschaft.
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Geheime Signale
Bäume als Plaudertaschen
Der Wald steht schwarz und schweiget, heißt es im Volkslied. Keineswegs, sagen Biologen. Zwischen den Bäumen und ihrer Umwelt herrscht ein reger Austausch von Informationen und Substanzen.
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Kommissar im weißen Kittel
Verbrecherjagd mit Pipette und Polymerase
Niemand hat etwas gesehen. Keiner etwas gehört. Das perfekte Verbrechen also? Wohl kaum. Dank moderner molekularbiologischer Methoden reichen heute selbst einzelne Haare und winzigste Blutstropfen, um dem Täter auf die Spur zu kommen.
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Kopieren im Auftrag der Forschung
Wichtigster Akteur bei der Polymerase-Kettenreaktion ist das Enzym DNA-Polymerase. In der lebenden Zelle besteht seine Aufgabe darin, vor der Zellteilung die DNA zu verdoppeln.
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Geschmack ist Geschmackssache
Eine Banane ist eine Banane. Das längliche, gelbe Obst erkennt jeder sofort und weiß auch, wie es schmeckt. Und doch ist der Geschmack einer Banane nicht für alle gleich.
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Mindestens haltbar bis …
Vom Schinken bis zum Tiefkühlspinat: Was Lebensmittel frisch hält
Ohne die in Obst und Gemüse enthaltenen Vitamine würden wir im Winter ziemlich blass aussehen. Für uns ist es heute selbstverständlich, auch im Februar heimische Himbeeren oder Brokkoli zu haben. Ein Griff ins Tiefkühlfach oder ins Regal mit den Obstkonserven genügt. Frühere Generationen hatten es da bedeutend schwerer, einen Vorrat für den Winter und für Krisenzeiten anzulegen.
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